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| Jobs neben dem Studium-Catch me if you can! |
| Samstag, 30. August 2008 um 22:34 Uhr | |||
Neben Ersparnissen, Bafög, Stipendien und natürlich der allgegenwärtigen finanziellen Unterstützung durch die Eltern spielen Nebenjobs bei der Finanzierung des Studiums eine große Rolle. Gerade in den großen Hochschulstädten kann der Markt heftig umkämpft sein, so dass Jobsuchende es schwer haben geignete Broterwerbsquellen zu akquirieren. Nichts desto trotz sollte Optimismus an den Tag gelegt werden. um eine angemessene Anstellung neben dem Studium zu ergattern. Stellenanzeigen finden sich zu genüge in kostenlosen Anzeigenblättern, die zumeist wöchentlich oder monatlich erscheinen. Diese sind insbesondere in Hochschulzentren allgegenwärtig und bieten auch Anzeigen zur Wohnungssuche. Auch Regionale Tageszeitungen haben Anzeigenteile, die gelegentlich Angebote für Nebenbeschäftigungen und Ferienjobs bieten.
Des weiteren können sich Studierende in Online-Jobportalen der Studentenwerke oder Studierendenschaften auf die Suche begeben. Die Nutzung der Portale sowie das Einstellen von Gesuchsangeboten ist zumeist kostenlos. Ein Blick lohnt sich auch auf die Infostände an den Hochschulen. Hier gibt es gelegentlich Aushänge mit Jobangeboten. An den Hochschulen sollten zudem die internen Stellenanzeigen auf den Homepages gelegentlich analysiert werden. Hier finden sich von Zeit zu Zeit Jobangebote für Studierende als studentische Hilfskraft beispielsweise. Noch besser ist die persönliche Ansprache von Verantwortlichen an der Hochschule. Gezielte Anfragen bei Professoren, der Bibliotheksleitung oder der Datenverarbeitungszentrale sind durchaus sinnvoll. Insbesondere dann, wenn man den Verantwortlichen kennt und auch zufällig Stellen zu besetzen sind. Weitere Informationsquellen sind die Arbeitsagenturen, die allerdings ihren Service für Studierende auf der Suche nach Nebenjobs stark eingeschränkt haben. Auch Online-Jobportale von kommerziellen Anbietern können Jobs parat haben. Eines der wichtigsten Informationsquellen ist jedoch das persönliche Umfeld. Freunde und Bekannte sollten stets befragt und um Hilfe gebeten werden. Häufig sind zahlreiche Komilitonen mit Jobs versorgt und bekommen über ihre Arbeitsstelle Informationen über zu besetzende Stellen. Die "Mund zu Mund Propaganda" ist ein bewährtes Mittel. Besonders dann, wenn man vielleicht sogar empfohlen oder vermittelt wird. Als brotlose Kunst hat sich laut Statistiken und Erfahrungsberichten das Inserieren von Stellengesuchen herausgestellt. Die Jobsuchenden werden kaum kontaktiert und verschenken somit bares Geld. Bezüglich der Jobsuche sollten auch Zeitarbeitsfirmen erwähnt werden. Diese bieten für Studierende beispielsweise Stellen als Produktionshelfer oder Büroaushilfen an. Hinzu kommen noch Call-Center, die Studierenden Perspektiven im Nebenjob bieten. Sinnvoll und lukrativ kann auch eine Anstellung als Nachhilfelehrer sein. Wenn es mit der Anstellung nicht klappt, kann Eigeninitiative nützlich sein, um beispielweise Schüler auf eigene Rechnung zu unterstützen. Viele Studierende arbeiten in der Gastronomie, an den Hochschulen als studentische Hilfskräfte, bei Industrieunternehmen in der Produktion, in Call-Centern und auch im Einzelhandel. Hierneben gibt es noch zahlreiche weitere Einsatzgebiete. Bei der Suche nach geeigneten Jobs sollte man berufliche Vorerfahrungen und absolvierte Ausbildungen berücksichtigen. Hier sind die Chancen an einen qualifizierten und verhältnismäßig gut bezahlten Nebenjob zu gelangen, groß. Ein Medizinstudent, der eine Krankenpflegeausbildung absolviert hat, wird keine großen Schwierigkeiten haben eine Stelle als Wochenendaushilfe oder Nachtwache in einem Krankenhaus zu bekommen. Nachfragen lohnt sich.
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