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Einigung bei Bafög-Erhöhung noch nicht in Sicht
Donnerstag, 16. September 2010 um 21:25 Uhr
Nach ursprünglichen Planungen von Ministerin Schavan sollte die Bafögerhöhung zum kommenden Wintersemester eintreten. Mit der Bafögerhöhung würden Studierende, die den Höchstsatz erhalten, bis zu 670 Euro beziehen.

Umgesetzt werden sollte auch eine höhere Freibetragsgrenze für das Einkommen der Eltern und die Möglichkeit im Zuge eines Masterstudiums bis zum 35. Lebensjahr die staatliche Förderung zu erhalten. Eine Umsetzung zum kommenden Oktober ist jedoch aufgrund von Streitigkeiten zwischen Bund und Ländern nunmehr unrealistisch.

Eine Prognose, ob gegebenenfalls rückwirkend die neuen Regelungen gelten und oder im Laufe des Wintersemesters in Kraft treten ist gegenwärtig schwierig. Die Länder wehren sich über den von Ihnen getragenen Anteil. Der Bund beharrt an seinem Anteil an der Bafögerhöhung von 65 Prozent. Notleidende sind die Studierenden, die keine Planungssicherheit haben.
 
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