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Careerport über Career-Concept und andere Bildungsfonds
Sonntag, 07. Dezember 2008 um 16:06 Uhr
ImageDer Studienfinanzierungsmarkt in Deutschland steckt noch in den Kinderschuhen. In anderen Ländern wie den USA oder den Niederlanden sind Studienkredite und andere Formen der Studienfinanzierung längst etabliert. Doch seit der Einführung der Studiengebühren in einigen Bundesländern gibt es Versuche von Banken und anderen Unternehmen Studienkredite oder sogenannte Bildungsfonds zu etablieren. Es gibt bereits zahlreiche Anbieter von Studienkrediten und auch einige Bildungsfonds. Obwohl die Zahl der Kreditnehmer steigt sind die Anbieter noch nicht zufrieden, da sich die Rate auf unterem Niveau bewegt. So werden zeitweise Stimmen laut die Ausbildungsförderung nach Bafög abzuschaffen, um somit mehr Kredite an den Mann bringen zu können.

Obgleich die privatwirtschaftliche Bildungsfinanzierung in Deutschland eher in geringer Anzahl angenommen wird, sind zahlreiche Studierende über die Möglichkeiten, wie beispielsweise, den KfW-Bildungskredit oder den KfW-Studienkredit zur Finanzierung des Lebensunterhalts im Studium informiert. Fakt ist jedoch, dass auch Studienbeitragsdarlehen, die beispielsweise in NRW und in Niedersachsen angeboten werden, sich keiner großen Resonanz erfreuen. Obwohl, insbesondere bei Aufnahme des Studienbeitragsdarlehens in NRW durch die NRW-Bank viele Bafög-Empfänger um die Zahlung der Studiengebühren herum kommen könnten. S. Careerport:NRW-Bank

Fast gänzlich unbekannt sind jedoch die sog. Bildungsfonds. Diese Bildungfonds investieren in den Ausbildungserfolg von ausgewählten Studierenden und schöpfen nach Beendigung des Studiums der Geförderten, die Rendite, die sich bei Rückzahlung der Förderung ergibt, ab. Das Prinzip lautet: "Je mehr der Geförderte später verdient, desto höher fällt die Rendite für den Bildungsfonds aus. Je geringer das spätere Einkommen des Geförderten ausfällt, desto geringer ist die Rendite für den Fonds."

Der Bildungsfonds hat ein großes Interesse daran, leistungsstarke Studierende zu fördern. Die Geförderten erhalten einen monatlichen Kreditbetrag, der zuvor für eine bestimmte Dauer des Studiums festgelegt wurde. Der Betrag kann je nach Bedarf bis zu 1000 Euro monatlich betragen. Die Rückzahlungsmodalitäten werden, wie auch die Kreditsumme, zuvor vertraglich festgelegt. Der Geförderte muss nach seinem Einstieg in das Berufsleben einen prozentualen Anteil seines Einkommens über festgelegte Zeiträume von beispielsweise zwei bis zehn Jahre zurückzahlen. Je höher das Gehalt ausfällt, desto höher fällt der Betrag für den Fonds aus. Aus diesem Grund hat der Fonds ein großes Interesse daran im Rahmen eines Auswahlverfahrens High-Potentials an sich zu binden, die später gute Einkommen erzielen.

Um gute Studierende noch weiter zu fördern bieten die Fonds auch Guidance-Programme und Workshops an.

Die Fonds werden zumeist auch von Anlegern mitunterstützt, die im Grunde genommen in Studierende investieren und die späteren Gehälter dieser als Spekulationsmasse haben.

Weitere Informationen:

Career-Concept

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