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Mittwoch, 14. Juli 2010 um 21:00 Uhr |
 Beschwörer einer großen bundesweiten Studiengebührenwelle haben sich nach gegenwärtigem Stand geirrt. So wurden Studiengebühren in keinem der ostdeutschen Bundesländer eingeführt.
In Hessen wurden beispielsweise die Gebühren bedingt durch eine Änderung der Parlamentsverhältnisse wieder abgeschafft. Auch im größten Bundesland NRW zeichnet sich die Abschaffung der Studiengebühren ab. Hochschulen die Gebühren erhoben haben, berichten von Verbesserungen für Forschung und Lehre. So konnten zahlreiche Labore aber auch zusätzliches Personal für die zahlenden Studierenden durch die Finanzspritze zur Verfügung gestellt werden.
Die Hochschulen in NRW befürchten nun, dass im Falle der Abschaffung der Gebühren die Ausfälle nicht durch Landesgelder kompensiert werden und somit Qualitätsverluste entstehen könnten. Den meisten Studierenden käme eine Abschaffung der Gebühren recht.
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