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Studienbeiträge:500 euro mehr
Dienstag, 12. August 2008 um 23:02 Uhr
ImageSeit dem Wintersemester 2006/2007 können Hochschulen in Nordrhein-Westfalen bis zu 500 Euro Studienbeiträge im Semester erheben. Zahlreiche Hochschulen machen bereits von dieser Möglichkeit Gebrauch, zum Ärger zahlreicher Studierender.

Es gibt kaum Hochschulen, die keine Studienbeiträge erheben oder weniger als 500 Euro im Semester von ihren Studierenden fordern. Für viele Studierende bedeuten die Mehrausgaben von 500 Euro im Semester einen erheblichen finanziellen Einschnitt. Welche Möglichkeiten gibt es für den Beitrag aufzukommen?

Studierende sind mit einer Vielzahl von Belastungen konfrontiert, nicht zuletzt durch finanzielle Belastungen. Die Studienbeiträge stellen für viele eine hohe Hürde dar.

Als Bafög-Empfänger sollte man unbedingt eingehend prüfen, ob sich ein Antrag für das NRW-Bank-Studienbeitragsdarlehen lohnt. Zahlreiche Studierende sind gegenüber Krediten aufgrund von Verschuldungsgefahr und sonstigen Risiken skeptisch. Doch für die meisten Bafög-Empfänger in NRW lohnt sich ein Studienbeitragsdarlehen der staatlichen NRW-Bank, da hierdurch die Studienbeiträge umgangen werden können. Das heißt, dass das Darlehen wegen Kappungsgrenzen, die der Gesetzgeber festgelegt hat, diese betreffen Bafög-Rückzahlung und NRW-Bank-Studienbeitragsdarlehen, nicht zurückgezahlt werden muss. Hierzu sei euch der ausführliche NRW-Bank-Artikel auf dieser Site empfohlen.

Eine weitere Möglichkeit, die unter Umständen genutzt werden könnte, ist die Mitarbeit in Hochschulgremien. Obwohl man meinen könnte, dass diese Information recht bekannt ist und sich zahlreiche Studierende um die "begehrten" Gremienplätze streiten, kann getrost gesagt werden, dass in diesem Bereich Nachwuchsmangel herrscht. Dieser Zustand wird sich vermutlich mit zunehmender Zeit nicht verbessern, da insbesondere Bachelorstudierende aufgrund von hohen Anforderungen und gestrafften Stundenplänen das sog. "Ehrenamt" scheuen.
Studierende können sich z.B. im Senat, in den Fachbereichen als Fachbereichsräte und als Fachschaftsräte, im Studierendenparlament und im Allgemeinen Studierendenausschuss engagieren. Je nach Hochschule gibt für die jeweilige Gremientätigkeit dann zwischen 20 Prozent und 100 Prozent Ermäßigung oder Befreiung bei den Studienbeiträgen.

So könnt ihr euch für eure Mitstudierenden engagieren und von den Ermäßigungen profitieren.
 
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