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Niederlande als Studienland für Deutsche beliebter denn je
Studium
Sonntag, 01. November 2009 um 15:44 Uhr
Immer mehr Deutsche zieht es aufgrund der z.T. guten Studienbedingungen und dem Fehlen eines strikten Zulassungsverfahrens in die benachbarten Niederlande. Im Vergleich zur hiesigen Hochschullandschaft gibt es in den Niederlanden keinen Numerus Clausus.

So zieht es insbesondere Interessenten der Fächer Psychologie und in geringerem Umfang auch Medizin in die Niederlande zwecks Aufnahme eines Studiums. Bedeutenden Anteil an deutschen Studierenden haben dort jedoch Studierende der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften. Hoher Beliebtheit erfreuen sich im Nachbarland zudem Nischenstudiengänge wie Physiotherapie oder Studiengänge wie europäische Verwaltungswissenschaften.

Die Studiensprache ist in der Regel Niederländisch und in Vergleich zur BRD in hohem Maße auch Englisch. Im Vorfeld der Einschreibung müssen studienwillige notwendige Sprachkenntnisse nachweisen oder Kompaktkurse zum Spracherwerb belegen, die stets vor Beginn des Semesters angeboten werden. Die Studienbeiträge belaufen sich in den Niederlanden auf 1600 Euro. Deutsche Studierende können als Finanzierungsquelle Auslands-Bafög beantragen oder vom holländischen Studienfinanzierungssystem Gebrauch machen.

Beliebte Länder zum Studierenden sind neben den Niederlanden auch Österreich und die Schweiz. In Österreich wurden die Studienbeiträge jüngst abgeschafft.

Weitere ausführlichere Infomationen bietet die Site: studienscout
 
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