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Studium
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Sonntag, 08. November 2009 um 14:19 Uhr |
Überfüllte Hörsäle in den Hochschulen im Westen und leere Seminarräume im Osten Deutschlands machen die Runde. Um dieses Ungleichgewicht zu beheben, also die überfüllten Hochschulen zu entlasten und die Hochschulen in den neuen Bundesländern zu erhalten, werden Informationskampagnen und Förderprogramme aufgefahren.
So warten die Ost-Hochschulen mit modernen Seminarräumen und technisch überdimensional gut ausgestatteten Laboren und Werkräumen auf. Ein weiterer Pluspunkt ist die Tatsache, dass an den staatlichen Hochschulen keine Studiengebühren erhoben werden und die Lebenshaltungskosten deutlich geringer sind als in den westlichen Bundesländern. Der Unterschied macht sich u.a. bei den erheblich geringeren Mieten bemerkbar.
Weitläufig wird auch berichtet, dass einige Hochschulen im Osten aufgrund der geringeren Auslastung durch Studierende eine bessere Betreuungsrelation haben. Trotz der genannten Vorteile zieht es jedoch nur wenige Abiturienten gen Osten. Umgekehrt gibt es eine höhere Anzahl von ostdeutschen Abiturienten die es an West-Hochschulen zieht.
Weitere Informationen: studieren-in-fernost
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