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| Ehrenamtliches Engagement im Studium-Was passt am besten? |
| Studium | |||
| Mittwoch, 27. August 2008 um 17:44 Uhr | |||
Ehrenamtliches Engagement ist ein unverzichtbarer Bestandteil der Gesellschaft. Viele Initiativen beruhen auf freiwilligen Helfern, die ihre Freizeit mit sinnvollem gestalten. Auch für Studierende bieten sich zahlreiche Möglichkeiten aktiv zu werden. Mit dem richtigen Engagement kann gegebenenfalls auch beim Vorstellungsgespräch gepunktet werden.
Es gibt an Hochschulen zahlreiche Initiativen, die auf neue engagierte Mitstreiter warten. Das Spektrum ist breit gefächert. Zahlreiche politische Initiativen setzen sich für die Interessen der Studierenden ein. Häufig sind Hochschullisten der politischen Parteien vertreten wie der Ring Christlich Demokratischer Studierender (RCDS-CDU nah), die Jungsozialistische Hochschulgruppe (Juso HSG-SPD nah) oder die Liberale Hochschulgruppe (LHG-FDP nah). Wer im Allgemeinen Studierendenausschuss und im Studierendenparlament aktiv werden möchte, dem sei die Mitarbeit bei einer Hochschulliste empfohlen. Neben den großen bekannten Hochschullisten gibt es zahlreiche kleinere Initiativen, die nicht parteipolitisch verortet sind. Politisch können sich die Mitglieder hier gegen Studiengebühren einsetzen und schlechte Studienbedingungen anprangern. Nebenbei kann man sich auch auf die politische Karriere nach dem Studium vorbereiten. Studierende, denen die Umwelt am Herzen liegt können sich bei Umweltgruppen wie etwa Greenpeace oder dem Naturschutzbund engagieren. An größeren Hochschulen haben diese Organisationen auch Ableger vor Ort. Auch Menschenrechts- und Friedensaktivisten können eine Heimat finden und zwar bei Amnesty International oder lokalen Friedensinitiativen. Auch Ärzte-, Ingenieure-, oder Reporter ohne Grenzen können eine interessante Plattform für fachlich Interessierte sein. Hierneben gibt es noch Vereine zur Förderung ausländischer Studierender und kulturellem Austausch. Wer nicht unbedingt die Welt verbessern möchte, sondern Erfahrungen für den Beruf sammeln und sich profilieren will, ist beispielsweise bei studentischen Unternehmensberatungen und Marketingclubs gut aufgehoben. Insbesondere Studierende wirtschaftsnaher Studiengänge sind hier willkommen und können an interessanten Projekten mitarbeiten. Die studentischen Unternehmensberatungen sind zumeist von Arbeitgebern sehr gefragt, da sie gute Ergebnisse zu einem überschaubaren Preis erzielen. Neben den genannten Bereichen gibt es auch Möglichkeiten sich bei kirchlichen Hochschulgruppen wie der Katholischen Studierenden-und Hochschulgemeinde (KSHG) und der Evangelischen Studierendengemeinde (ESG) zu engagieren. Auch die Betreuung von Schülern und weitere sozialpädagogische ehrenamtliche Projekte können anvisiert werden. Je nach Engagement und Bereich kann sich die Erwähnung des Ehrenamts auch in der Bewerbung lohnen. So kann ein Wirtschaftswissenschaftler mit Sicherheit mit seiner Funktion in der studentischen Unternehmungsberatung punkten. Auch der Ingenieur, der bei "Ingenieure ohne Grenzen" ein Staudamm-Projekt im Ausland betreut und so nebenbei auch kulturelle Erfahrungen gewonnen hat, kann auf Interesse beim potentiellen Arbeitgeber stoßen. Es ist jedoch nicht immer sinnvoll sein Ehrenamt bei der Bewerbung anzugeben. Wer sich im Controlling eines fleischverarbeitenden Betriebs bewirbt, sollte sein Engagement bei einer Tierschutzorganisation lieber verschweigen.
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