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| Sparen was das Zeug hält mit dem Studierendenausweis |
| Sonntag, 15. November 2009 um 19:33 Uhr | |||
![]() Wo das Geld knapp ist, müssen sich Studierende überlegen, wo sie sparen können. Insbesondere Sparpotential bei Angeboten unter Zuhilfenahme des Studierendenausweises muss genutzt werden. So gibt vielerorts ermäßigten Eintritt oder spezielle Tarife für Studierende. Das absolute non-plus-ultra für die Studierenden ist selbstverständlich das SemesterTicket, mit dem man die Kosten für Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) auf einem Minimum hält. Das SemesterTicket kostet je nach Region und Hochschule zwischen 60 und 100 Euro und auch der Geltungsbereich variiert. Zahlreiche Hochschulen, insbesondere in Niedersachsen und NRW bieten zu dem regulären SemesterTicket noch zusätzlich Ländertickets an. Das NRW-Ticket z.B. kostet derzeit 38,40 Euro zusätlich zum regionalen Ticket und kann in Verbindung mit diesem für den gesamten ÖPNV in NRW genutzt werden. Bei den Konditionen ist zu überlegen, ob das Auto abgeschafft werden kann, denn günstiger als mit dem SemesterTicket geht es kaum. Studierende haben in Verbindung mit ihrem Studierendenstatus des Weiteren noch die Möglichkeit ermäßigten Eintritt für Museen, Kinos, Kunstausstellungen, Messen, Recruitingveranstalten und vieles mehr zu erhalten. Vorherige Recherche und Nachfrage kann lukrativ sein. So müssen Studierende bei Fachmessen in der Regel 25 Prozent bis 50 Prozent geringeren Eintritt bezahlen. Enormes Sparpotential gibt es auch bei Zeitungs- und Zeitschriftenabbonements. Je nach Abo gibt es bis zu 70 Prozent ermäßigte Preise für Studierende. Wie bei allen Angeboten auch muss stets der Studierendenausweis vorgezeigt werden. Im Falle von Abos muss semesterweise eine Immatrikulationsbescheinigung vorgelegt werden, damit weiterhin zum Vorzugspreis geliefert werden kann. Bafög-Empfänger können sich weiterhin noch von den GEZ-Gebühren auf Antrag befreien lassen. Lohnenswert ist für Bafög-Empfänger unter Umständen auch der Telekom-Sozialtarif für das Festnetztelefon. Von diesem können auf Antrag in der Regel Bafög-Empfänger profitieren. Sparen kann man mit dem Telekom-Sozialtarif für den Festnetzanschluss derzeit 6,94 Euro monatlich. Umhören sollten sich Studierende auch Mobilfunkanbietern bezüglich vergünstigter Tarife. Hier ist jedoch eine genaue Analyse nötig, da der Tarifdschungel durchaus reguläre Angebote bereithalten kann, die günstiger als der Studententarif sein können. Bei genauem Hinsehen können jedoch monatlich zehn Euro gespart werden. Auch die Bank oder Sparkasse sollte wissen, dass ihr Kunde studiert. Denn so können Kontoführungsgebühren, die in der Regel, je nach Buchungen, 5-8 Euro monatlich betragen können, umgangen werden. Bedeutenden Spareffekt kann der Studierendenstatus auch bei Mitgliedschaften bei z.B. Fach- und Berufsverbänden, Sportclubs, Automobilclubs und auch Gewerkschaften haben. Oben wurden nur einige wenige, aber immerhin die wichtigsten Sparpotentiale aufgelistet. Weitere Tipps und Tricks werden folgen und befinden sich z.T. bereits im CareerPort-Archiv. Im Auge sollt man jedoch stets behalten, dass bestimmte Anbieter bei der Unterbreitung ihrer Angebote an Studierenden Altersgrenzen vorsehen. So kann es sein, dass ein 34 jähriger Student, den vollen Preis für das Abo der Tageszeitung zahlen muss und auch die Kontoführungsgebühren nicht umgehen kann.
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